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| Vorderseite des Schalt Moduls |
Alle Rechte für die hier beschriebene Schaltung inklusive Software
liegen bei mir.
Ich gestatte die Verwendung der Schaltung, des Layouts sowie
der Software ausschließlich für private Zwecke.
Eine kommerzielle
Nutzung der Schaltung, des Layouts sowie der Software untersage ich hiermit
ausdrücklich.
Jeder Privatanwender hat das Recht die Schaltung, das
Layout sowie die Software seine eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dabei
sollte der verwendete Quellcode aber immer frei bleiben. Eventuelle
Softwareänderungen -erweiterungen -verbesserungen können Sie mir zur
Bereitstellung auf dieser Page gerne per E-Mail zusenden.
Das Modul ist zum Ein- und Ausschalten von 16 Funktionen in Auto- und
Schiffsmodellen gedacht.
Das Modul entspricht in der Funktionsweise dem
Nautic Sende Modul der Firma Graupner/JR. Es ist mit den von Graupner
vertriebenen Nautic Sendermodulen größtenteils kompatibel.
Dieses Multischalt Sende Modul wird an einem freien Geber, auf dem von Graupner
vorgesehenen Einbauplatz im Fernsteuer Sender eingebaut. Auch die
Steckverbindungen sind wie beim Original Modul herzustellen.
Auf dieser Platine befindet sich eine ISP Schnittstelle. Das bedeutet,
das man das Modul ohne es auszubauen im Fernsteuersender mit neuer Software
versorgen, und somit ohne großen Aufwand eigene Programme oder Updates
einspielen kann.
Zur Programmierung des Controllers sind die Anschlüsse
+5V, MISO, MOSI, SCK, RESET und GND auf die integrierte 6polige ISP Buchse
geführt.
Zur Zeit sind ca.10 Module, von denen Ich weiß im Einsatz. Diese
wurden in einer FM414, MC 16/20 erfolgreich getestet.
Das Modul sollte
für fast alle Graupner Sender funktionieren, für die auch das
Original Modul geeignet ist.
Allerding muss vor dem Einsatz unseres
Moduls zwingend getestet werden, ob an den Stromversorgungsanschlüssen des
Gebereingangs zwischen 3 und 5,5V anliegen.
Ist die Spannung hier niedriger
oder höher, kann unser Modul nicht eingesetzt werden!
Tests mit
original Graupner Empfängermodulen stehen noch aus ! Graupner hat da immer
noch Lieferprobleme - Wir haben mit unserem Nautic Empfängermodul bzw.
einem ähnlichen Modul getestet.
Ein User hat unser Sende Modul in seine MC 19 eingebaut. Da hat es aber
nicht funktioniert.
Die ersten 8 Kanäle funktionierten nur
rudimentär, ausserdem beeinflusste die Stellung der Kanäle 1...8 die
Funktion der Kanäle 9...16.
Die Fehleranalyse ergab, das die MC 19
nicht 8 Impulse als Framekenner ausgibt, wie üblich, sondern 10. Ausserdem
ist der Servoweg der verwendeten Kanäle zu kurz.
Nachdem der
Framzähler in der Software auf 10 hochgesetzt und der Servoweg des
verwendeten Kanales auf 110% eingestellt wurde läuft das Sendemodul nun
auch hier.
Wir möchten nun noch ein paar Original Module vermessen und
dann geänderte Softwarevarianten für die MC 19 und die anderen
Graupner Fernsteuersender hier einstellen.
Ich hatte heute mal die Gelegenheit, eine MC22 mit unserem Modul
auszumessen. Die maximale Impulslänge von 2128µs ( Syncimpuls )
konnte mit R2 = 220Ohm und R3 = 1k nicht erreicht werden. Auch andere Messwerte
lagen geringfügig daneben.
Deshalb wurde der Wert für R2 auf 47Ohm
verringert und der Wert für R3 auf 1,8k erhöht.
Dadurch war auch
eine Änderung der Grenzwerte in der Software nötig, die in den
aktuellen Software Dateien enthalten ist
Auf dem Bild oben ist noch die
"alte" Hardwareversion zu sehen. In den neuen Eagle Dateien sind die Layouts
mit dem Jumper für 8 oder 10 Impulse pro Frame enthalten ( für MC19,
MC22 usw. )
Die neue Soft wurde noch nicht in der MC 16/20 getestet. Wenn
das mal jemand machen will und mir Feedback gibt wäre das schön.
Die Hardware besteht im Wesentlichen aus dem Microcontroller ATMEGA 8L 8
der Firma Atmel und dem digitalen I²C Poti DS1803.
Die
Schaltplanbeschreibung:
An den Pin 1 des Steckverbinders SV1 gelangen die
Impulse der Nautic Buchse aus dem Graupner Sender.
Diese werden zur Buchse
SV2 durchgeschleift um ein weiteres Sendemodul betreiben zu
können.
Gleichzeitig gelangen diese Impulse an den INT0 Eingang des
Microcontrollers, der diese Impulse zählt und nach 8 Impulsen auf den Wert
des nächsten Schalters zum digitalen Poti übermittelt.
Nachdem
alle 8 möglichen Impulse ( = 16 Schalterstellungen ) ausgegeben wurden,
werden noch 2 extra lange Impulse zur Synchronisation des Empfängers
übertragen.
Im Prinzip kann man sich das so vorstellen, als wenn nach 8
Nautic Impulsen ein Poti ganz schnell in eine neue Position geschoben
wird.
Dieses virtuelle Poti kann 4 Stellungen annehmen:
1. Maximale
Stellung = Kanal 1 ( ...8 ) sind nach oben geschaltet.
2. Mittlere Stellung
= Weder Kanal 1 (...8) noch Kanal 9 ( ...16) sind eingeschaltet
3. Minimale
Stellung = Kanal 9 (...16) ist eingeschaltet.
4. Sync = Maximal
mögliche Spannung höher als Maximalstellung wird eingestellt. Dadurch
wird ein sehr langer Impuls im Sender
generiert.
Softwarekurzbeschreibung:
Die Software ist sehr schnell
erklärt und auch nicht Umfangreich.
Der Microcontroller fragt
ständig die Schalter an seinen Eingängen ab. Die dazugehörigen
Einstellwerte werden als Variable in einem kleinen Array gespeichert.
Die
ersten beiden Speicherstellen in diesem Array sind durch die Einstellwerte
für die Sync Impulse vorbelegt.
In der INT 0 Routine werden die 8
Nautic Impulse der Nautic Sync Buchse abgezählt und nach dem 8ten Impuls
der Einstellwert ( 0...255) an das digitale Poti mittels I²C Schnittstelle
übertragen.
Wurde das komplette Array nach ca. 200ms übertragen,
beginnt der Zyklus von vorne.
Im Programm befindet sich noch eine kleine
Zeitüberwachung, die nach 5ms den Multiframe Zähler auf 0
setzt.
Damit soll vermieden Werden, das eine fehlerhafte Synchronisation des
Microcontrollers eine Umschaltung des digitalen Potis während einer
Werteermittlung des Senders durchführt. Das würde
fehlinterpretationen im Nautic Empfänger hervorrufen.
Zum Ändern der Software benötigen Sie das Programm "Code
Vision AVR" (C Compiler), das es in einer Test Version bei
hp info tech kostenlos zum Downloaden
gibt. Ob die Testversion für die Größe des Files ausreicht
haben wir noch nicht getestet, wir haben die Vollversion des Programms.
Auch
ohne Code Vision kann das .hex File in den Controller eingespielt werden,
allerdings sind dann eigene Änderungen am Programmcode fast nicht mehr
möglich.
Außerdem benötigen Sie noch eine Software zum
Einspielen des Programmes in den Microcontroller. Wir benutzen dafür
PonyProg das ebenfalls kostenlos bei http://www.lancos.com/ heruntergeladen werden
kann.
Des Weiteren wird noch ein Programmieradapter für die in System
Programmierung des Microcontrollers benötigt. Hiervon gibt es
unzählige im Netz, zu kaufen, sowie auch zum Selberbauen. Der einfachste
den ich gefunden habe ist von
S- Huehn,
allerdings wäre es besser einen mit gepufferten Schnittstellen (74LS244)
zu verwenden.
Einstellung der Fuse Bits
Der Quellcode in "C" für CodeVision AVR
(03.06.2010)
Das dazugehörige .prj File
(Codevision - 03.06.2010)
Das .hex File zum
direkten Flashen des Controllers (03.06.2010) Werteänderung von R2 und
R3 im Schaltplan beachten!
Schaltplan im EAGLE .sch Format
(03.06.2010)
Layout im EAGLE .brd Format (
03.06.2010)
Bauteileliste
Reichelt Elektronik
Nessel Elektronik
Conrad Elektronik
Farnell in One
ATMEL: Software "AVR Studio 4", sowie die
Datenblätter des Microcontrollers
hp info tech: Software "Code Vision AVR"
als kostenlose Test und kostenpflichtige Vollversion
http://www.lancos.com/: Software "Ponyprog"
sowie diverse Programmieradapter
Seite von S-
Huehn: Sehr einfacher Programmieradapter für AVR.
EAGLE 4.xx: Leiterplatten Layoutprogramm in
der Light Version kostenlos!
Link zu unserem 16K Empfänger
Modul
Die Firma Bruckner hat sich bereit erklärt die Beschaffung von
Platinen zu übernehmen. Allerdings müssen schon ein paar Platinen
zusammen kommen damit eine Nachbestellung lohnt. Deshalb kann eine
Platinenbestellung auch etwas dauern.
Ausserdem wird Herr Bruckner auch
Abdeckplatten für die Schalterabdeckung herstellen und vertreiben.
Die
Adresse lautet:
Klebetechnik Bruckner
Angelbergerstr. 2A
92345
Dietfurt/ Töging
Tel. 0 84 64/ 60 57 46
Eine E-Mail Adresse wollte die Firma Bruckner wegen großer Probleme mit SPAM- Mail nicht veröffentlichen.
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Wenn noch jemand eigene Ideen oder Verbesserungsvorschläge hat, kann uns gerne eine E-Mail schicken. Wir werden dann diese Vorschläge gerne mit einfließen lassen. |
update 03, Jun. 2010