| Zurück zur Übersicht |
![]() |
![]() |
| Vorderseite des Blinkmodules | Rückseite des Blinkmodules |
Alle Rechte für die hier beschriebene Schaltung inklusive Software
liegen bei mir.
Ich gestatte die Verwendung der Schaltung, des Layouts sowie
der Software ausschließlich für private Zwecke.
Eine kommerzielle
Nutzung der Schaltung, des Layouts sowie der Software untersage ich hiermit
ausdrücklich.
Jeder Privatanwender hat das Recht die Schaltung, das
Layout sowie die Software seinen eigenen Bedürfnissen anzupassen. Dabei
sollte der verwendete Quellcode aber immer frei bleiben. Eventuelle
Softwareänderungen -erweiterungen -verbesserungen können Sie mir zur
Bereitstellung auf dieser Page gerne per E-Mail zusenden.
Das Modul ist zum Ein und Ausschalten von 2 Sonderfunktionen in Auto-
Flug- und Schiffsmodellen gedacht.
Es wird an einem freien, oder mittels
V-Kabel, an einem beschalteten Fernsteuerkanal betrieben.
Da wir das Modul
auch in Parkflyern einsetzen wollen, wurde auf eine möglichst kompakte
Bauweise geachtet. Deshalb kam eigentlich nur SMD Bauweise in
Betracht.
Außerdem wurde darauf geachtet keine teuren Halbleiter zu
verwenden. Der Gesamtpreis für die komplette Elektronik inklusive Platine
beträgt ca. 8,-
Wer keine einschlägige Erfahrung im
Löten von Leiterplatten hat, sollte am Besten die Finger von dieser
Bauanleitung lassen. Es gibt von Conrad auch ein ähnliches Modul mit noch
mehr Funktionen welches für Einsteiger besser geeignet ist. Für
unsere Zwecke war das Conrad Modul aber einfach zu groß und zu
schwer.
Je nach eingespielter Software kann das Modul in 3 verschiedenen
Modi arbeiten.
1. Blinker:
Das Modul wird parallel zum Lenkservo eines Automodells angeschlossen. Bei Linksausschlag der Fernsteuerung beginnt der linke Blinker zu Blinken. Bei Rechtsausschlag der Rechte.
2. Blink / Ein:
Das Modul wird auf einem freien Kanal der Fernsteuerung betrieben. Im unteren Drittel des Servoweges sind beide Kanäle aus. In der Mitte des Servoweges beginnt der erste Kanal zu blinken. Im oberen Drittel des Servoweges beginnt der zweite Kanal zu leuchten. Diese Funktion ist für ein Antikollisionslicht mit zusätzlicher Umrissbeleuchtung beim Flugmodell zu gebrauchen.
3. Ein / Ein:
Der Modus funktioniert genauso wie der Modus 2, allerdings blinkt hier der erste Kanal nicht, sondern leuchtet dauernd. Anwendungsbeispiel - Autoscheinwerfer mit zuschaltbarer Ground Beleuchtung.
Die Schaltpunkte wurden so gewählt, damit das Modul sowohl mit
einem Schiebeschalter mit Mittelstellung, als auch mit einen Linearschieber
bedient werden kann.
Die Schaltpunkte, sowie die Blinkfrequenz lassen sich
in der Software des Microcontrollers ändern.
Beim Programmieren eines voll bestückten Blink Moduls kann es immer
wieder mal zu Problemen mit dem Programmiergerät in der Form, das
Programmieren nicht möglich war.
In diesem Fall sollte man die
Power_GND Verbindung für die Zeit des Programmierens mit dem GND des
Controllers verbinden, z.B. am Servosteckeranschluß.
Das Problem tritt
vermutlich durch parasitäre Kapazitäten an den FET's auf.
90
Module sind zur Zeit im Umlauf, wie viele davon verbaut wurden kann ich leider
nicht sagen. Probleme sind bis auf ein paar Verkabelungsfehler durch die
Erbauer selber noch keine schwerwiegenden aufgetreten.
Manchen ist die
Masseführung etwas suspekt, aber mit ein wenig Überlegen und
Nachfragen kommt man dann schon dahinter, warum es so sein
muß.
29.08.08: Der Quellcode wurde um die Funktion Doppelblinker
erweitert.
Die technischen Daten sind:
Betriebsspannung 3,5...6V (4 zellige NiCD
oder BEC)
Stromverbrauch des Controllers ca. 10mA
Schaltleistung pro
Kanal ca.5A bei maximal 30V (Transistoren max. 15A bei 30V)
Gewicht 6...7g
inklusive Verkabelung
Die Hardware besteht im Wesentlichen aus dem Microcontroller ATTiny 12 L
der Firma Atmel, den Logic Level Power Mos Fet's IRF 7455 und ein paar
Bauteilen zur Funktion dieser beiden Bausteine.
Den Schaltplan. sowie eine
ausführliche Schaltplanbeschreibung finden Sie in der .zip Datei am Ende
dieser Seite
Folgende Bauteile werden benötigt:
Platine für das
Modul
D1 = 1N4004 Chip Ausführung oder Schottkydiode je nach
Versorgungsspannung
R1 = 10k Ohm (0805 SMD)
R2 = 4,7 Ohm (0805 SMD)
R7
= 10k Ohm (0805 SMD)
R8 = 47k Ohm (0805 SMD)
C1 =10uF 6V SMD "B", oder
Keramischer Vielschichtkondensator Bauform1206, 10µF/16V
C2 = 100nF
Keramik (0805 SMD)
IC1 = ATTINY 12 L - 4, Bauform SOIC 8
X1 = SMD
Resonator 4 MHz CSTCC (Murata)
R3 = 100 Ohm (0805 SMD)
R4 = 100 Ohm
(0805 SMD)
R5 = 47k Ohm (0805 SMD)
R6 = 47k Ohm (0805 SMD)
Q1 =
SI4420N od. IRF7455
Q2 = SI4420N od. IRF7455
0,75qmm hochflexible
Litze
Servokabel je nach verwendetem Empfänger
Die Software für das Modul (PWM_Blinker.asm), sowie die
benötigte Definitionsdatei (tn12def.inc) finden Sie unten auf dieser Seite
eingepackt im .zip File.
Zum Ändern der Software benötigen Sie das
Programm AVR Studio das kostenlos von der Homepage der Firma
ATMEL heruntergeladen werden kann. Es gibt
auch noch andere MACRO Assembler für die ATMEL AVR Microcontroller, ich
selber arbeite aber mit AVR Studio 4.
Außerdem benötigen Sie noch
eine Software zum Einspielen des Programmes in den Microcontroller. Ich benutze
dafür PonyProg das ebenfalls kostenlos bei
http://www.lancos.com/ heruntergeladen
werden kann.
Außerdem wird noch ein Programmieradapter für die in
System Programmierung des Microcontrollers benötigt. Hiervon gibt es
unzählige im Netz, zu kaufen, sowie auch zum Selberbauen. Der einfachste
den ich gefunden habe ist von
S-
Huehn.
Autoblinker 300ms an/ 600ms aus =
Blinkfunktion für Automodelle
1.Stufe
Blinker 100/333ms, 2 Stufe an = Schnelles Blinken / Ein zweiter Kanal (ohne
Vorbild)
1.Stufe Blinker 100/700, 2 Stufe an
= Antikollisionsblinker / Ein zweiter Kanal
1. Stufe an/
2. Stufe an = Zum Einschalten von 2 Funktionen nacheinander
1.Stufe Doppel Blinker 100/700, 2 Stufe an=
Antikollisionsblinker mit Doppelblitz / Ein zweiter Kanal
Reichelt Elektronik: Alle Bauteile
außer dem Tantalelko sowie den Mos Fet's IRF 7455
Nessel Elektronik: Die IRF 7455,
sowie den Tantalelko 10uF 6V "B"(steht nicht in der Liste ist aber
vorrätig), die Kabel und Stecker
ATMEL: Software AVR Studio 4, sowie die
Datenblätter des Microcontrollers
http://www.lancos.com/: Software Ponyprog
sowie diverse Programmieradapter
Seite von S-
Huehn: Sehr einfacher Programmieradapter für AVR. Achtung! andere
Pinbelegung der Programmierschnittstelle
EAGLE 4.xx: Leiterplatten Layoutprogramm in
der Light Version kostenlos!
Die komplette
Dokumentation (868kb) inklusive Beschreibung, Quelltexten (für
Studio4), Schaltplan und Platinenlayout (für EAGLE 4.x), sowie als .pdf
Dateien
Einzelne Platinen habe ich selber noch auf Lager, die ich gegen
3,- inckusive Porto (solange Vorrat reicht) abgeben würde, bei
Bedarf bitte Mail an mich senden.
Platinen in größeren Mengen können sie sich bei einem der
einschlägigen Platinenhersteller selbst anfertigen lassen. Eine Liste von
Platinenherstellern finden Sie bei CADSOFT.
Programmierte Controller kann ich leider nicht liefern,
da ich dazu jeden Controller ein und wieder auslöten müßte.
Außerdem bietet das Modul so viele Optionen das hier das
Selberprogrammieren wirklich sinnvoller ist.
![]() |
Wenn noch jemand eigene Ideen oder Verbesserungsvorschläge hat, kann mir gerne eine E-Mail schicken. Ich werde dann diese Vorschläge gerne mit einfließen lassen. |
update 11, Jan. 2011